Gute Hochschule – gemeinsam mit den Studenten:
Viele Mitglieder der Jungen Union Hessen sind Studenten. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, wie die Hochschule von morgen aussehen kann: Universität muss Bildungsraum bleiben – und darf nicht zu einer verschulten Ausbildungsstätte werden. Dieser Leitgedanke muss in der Debatte zu Bachelor und Master eine größere Rolle spielen. Die Junge Union setzt dabei auf einen lösungsorientierten Dialog aller Beteiligten anstatt auf radikale Protestaktionen an den Unis.
Wir wünschen uns ein neues Modell der studentischen Mitbestimmung: Zu den künftigen Studentenkonferenzen sollen die Fachschaften ein Drittel der Mitglieder des Studentenparlaments stellen. Auf diese Weise wollen wir erreichen, dass endlich alle Fachbereiche in die studentische Interessenvertretung gleichermaßen einbezogen werden.
Studiengebühren für Regelzeitstudenten lehnen wir ab. Die derzeitige Haltung der Landesregierung, diese nicht erneut einzuführen, ist auch ein Verdienst der Jungen Union Hessen.
Für eine moderne Kunstpolitik:
Kunst und Kultur sind keine Luxusgüter der Spaßgesellschaft: Sie tragen entscheidend zur gesellschaftlichen Identität unseres Landes bei. Eine moderne Kunstpolitik setzt auf Konzepte, die diese Identitätsbildung fördern. Die Junge Union Hessen hat deshalb mit dem „Haus der Hessischen Geschichte“ eine Idee entwickelt, die auch in der Wissenschaft hohe Anerkennung gefunden hat.
Ein Wachstumsmotor: Wissenschaft in Verantwortung:
Hessen muss Wissenschaftsstandort bleiben. Wir wollen eine forschungsfreundliche Gesellschaft, die Innovationen in erster Linie als Chance und nicht als Risiko begreift. In der Nanotechnologie, der Gesundheitsforschung aber auch in der Kernphysik muss das Abwandern wichtiger Kompetenzen verhindert werden. Wissenschaft hat allerdings auch eine große Verantwortung: Deshalb gelten für uns ethische Grenzen. Eine Ausweitung embryonaler Stammzellforschung lehnt die Junge Union Hessen ab.