Maßvoller Flächenverbrauch:
Die Junge Union Hessen fordert, maßvoll mit den vorhandenen Flächen umzugehen. Vorrang vor dem Ausweisen neuer Baugebiete hat die Überprüfung der Auslastung bereits bestehender Flächen. Bereits jetzt bluten in manchen Teilen Hessens die Innenstädte aus, was durch weitere großzügige Baugebiete noch beschleunigt wird. Zusätzlich gehen diese Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung verloren.
Außerdem fordert die Junge Union Hessen, dass Öko-Punkte landesweit gehandelt werden dürfen. Öko-Punkte laufen bei Renaturierung und Ausgleichsmaßnahmen an und werden bei jeder Baumaßnahme verbraucht. Gerade im ländlichen Raum entstehen so viele Öko-Punkte, die dort deshalb nur einen geringen Wert aufweisen, während in Ballungsgebieten z. T. sehr fruchtbare Böden für Ausgleichsmaßnahmen zusätzlich zur eigentlichen Baumaßnahme verloren gehen.
Verbraucherschutz:
Die Junge Union Hessen spricht sich für eine klarere Deklarierung von Lebensmittelimitaten aus. Lebensmittelimitate sind an sich nicht unbedingt schädlich, gaukeln jedoch dem Verbraucher ein höherwertiges Produkt vor, als eigentlich vorliegt. Hier muss Klarheit geschaffen werden, so dass sich der Verbraucher selbst entscheiden kann, ob er ein Original für einen höheren Preis oder ein Imitat für einen geringeren Preis erwerben möchte.
Grüne Gentechnik:
Die Junge Union Hessen fordert, die Forschungen im Bereich der Grünen Gentechnik weiter fortzusetzen. Diese kann dazu beitragen, langwierige Pflanzenzüchtungen zu beschleunigen. Bevor gentechnisch veränderte Pflanzen jedoch im Feldversuch ausgesät werden, muss sichergestellt werden, dass diese sich nicht auf umliegenden Feldern ausbreiten.
Gleichzeitig lehnt die Junge Union Hessen Patente auf Pflanzen und Tiere ab. Es widerspricht ethischen Grundsätzen, wenn man Lebewesen patentiert. Wohl aber können Verfahren zur Herstellung patentiert werden.